Workshops für Techniker, Entwicker, Ingenieure und Interessierte

Workshops bei embedded projects in Augsburg mit Eurocircuits

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SMD / BGA von Hand bestücken


Immer häufiger werden in Schaltungen insbesondere Linux-Boards SMD Bausteine oder BGAs verwendet. Moderne Prozessoren, AD-Wandler oder neue Speicher werden oft nur in sehr kleinen Bauformen angeboten. Dort, wo für Prototypen früher der Lötkolben und Lötzinn gereicht haben, benötigt man jetzt SMD-Lötpaste, eine passende Schablone und etwas Erfahrung bzw. die notwendigen Tricks um solch ein Projekt erfolgreich durchzuführen. Oft hört man von Entwicklern, die noch zu großen Respekt vor diesen Bausteinen haben und sich deshalb an solche Bauteile gar nicht erst herantrauen. In diesem Workshop werden wir gemeinsam anhand praktischer Beispiele demonstrieren, wie man solche Hürden überwinden und Prototypen mit vermeintlich schwierigen Bausteinen per Hand bestücken kann. Jeder Teilnehmer wird ein eigenes BGA Board aufbauen und anschliessend in Betrieb nehmen. In der verwendeten Schaltung kommt ein BGA, QFN und TSOP54 Gehäuse zum Einsatz. Ziel ist es, einen BGA ohne großen Aufwand löten zu können. Programm:


  • Einführung SMD Reflow löten / Vorstellung Equipment / Tips fürs Layout
  • Vorführung diverser Techniken (SMD Schablonen-Druck, Löten, Platzieren)
  • Praktische Einheit 1: Aufbau des Temperatursensors (Handbestückung mit LM75)
  • Mittagspause
  • Praktische Einheit 2: Aufbau des Embedded Linux Boards Gnublin
  • Bestückung per Hand oder Teilbestückung der Mikrocontroller
  • Optional Rest-Bestückung mit SMD-Automat
  • Optische Kontrolle / Reflow Lötgang
  • Inbetriebnahme des Linux Boards
  • Fragen / Diskussion / Erfahrungsaustausch

Teilnahmegebühr (inkl. MwSt.): 415,- Euro (inkl. Handout und Verpflegung)
Jeder Teilnehmer bestückt und lötet ein eigenes BGA Board. Das Board wird anschliessend mit einem Embedded Linux getestet.

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KiCAD-Workshop zum Kennenlernen oder Umsteigen


KiCAD ist ein EDA-Softwarepaket das unter einer freien Open-Source-Lizenz zur Verfügung steht und seit einer Weile sogar komfortablere Funktionen als viele teure EDA-Lösungen bietet.

Es steht in Binärform und Quellcode kostenlos für alle gängigen Betriebssystem (Windows, OSX, Linux) zur Verfügung.

Neben Schaltplan- und Layoutmodulen bietet KiCAD auch eine integrierte 3D-Ansicht des Boards in der sich auch 3D-Modelle von Bauteilen einfach integrieren lassen.

Design-reuse wird durch hierarchische Schaltpläne stark vereinfacht.

Auch das Erstellen von Bauteil-Footprints ist sehr unkompliziert realisiert. Für QFN, QFP, BGA- und einige andere Packages stehen Wizards bereit, mit der sich die Footprints nach Parametereingabe automatisch erzeugen lassen.

KiCAD verfügt über viele professionelle Funktionen wie push&shove routing, Längenabgleich und einen integrierten Rechner für Wellenleiter-Geometrien. Dadurch eignet es sich auch besonders gut für aufwendige BGA-Designs mit High-Speed Signalen. KiCAD speichert Schaltplan und Layout als Textdateien ab, wodurch sich vielfältige Erweiterungsmöglichkeiten durch Skripte ergeben. Koordinaten und Layer lassen sich beispielsweise auch einfach mit der Suchen&Ersetzen-Funktion eines Texteditors anpassen.

Durch diese offenen Dateiformate sowie den Open-Source Grundgedanken ist KiCAD außerdem sehr zukunftssicher, da die Weiterentwicklung nicht an eine einzelne Firma gekoppelt ist, sondern durch eine große Community getragen wird. Die Weiterentwicklung von KiCAD wird auch sehr stark vom Kernforschungszentrum CERN vorangetrieben. Dort werden neue Funktionen integriert (die natürlich auch als Open-Source zur Verfügung stehen) und KiCAD wird am CERN auch für dort entwickelte Schaltungen & Platinen eingesetzt.

In diesem Workshop lernen Sie, wie sich mit KiCAD Schaltpläne und Platinenlayouts erstellen lassen. Dabei wird natürlich auch das Anlegen von neuen Bauteilen erklärt. Vor- und Nachteile gegenüber anderen EDA-Lösungen (insbesondere Eagle) werden während des Workshops erläutert. Im Workshop werden wir in praktischen Einheiten alle wichtigen Funktionen auch ausprobieren und ein kleines Beispielprojekt erstellen. Aus diesem Grund sollten Sie einen Rechner mitbringen.

Wir werden dann vor Ort eine aktuelle Version von KiCAD installieren.
Teilnahmegebühr (inkl. MwSt.): 415,- Euro (inkl. Handout und Verpflegung)

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Highspeed Routing Tips & Tricks (USB2.0, DDR2/3, LVDS)


Mit modernen Schaltplan-/Layoutprogrammen wie Eagle ist es zwar recht einfach, hochwertige Platinenlayouts zu erstellen, der aktuelle Stand der Technik kann jedoch auch erfahrene Layouter vor Herausforderungen stellen. Besonders bei anspruchsvollen Designs auf BGA-Basis mit DDR(2/3)-Speicher und schnellen seriellen Bussen wie LVDS und USB gibt es einige Punkte zu beachten. Neben der Auswahl eines geeigneten Multilayer-Aufbaus müssen hier auch Impedanzkontrolle und Signallaufzeiten berücksichtigt werden. Hierfür stehen kommerzielle Tools zur Verfügung, diese schlagen aber oft mit recht hohen Investitionskosten zu Buche. Im Workshop wird gezeigt, wie sich auch mit Eagle und kostenlosen, bzw. OpenSource-Tools gute Ergebnisse erzielen lassen. 

  • EMV-Aspekte beim Platinenlayout
  • Auswahl und Platzierung von Stützkondensatoren
  • Geeignete Lagenaufbauten für Multilayer
  • Wellenleiter für Platinen (Microstrip, Stripline, Koplanarleiter, Differentielle Leitungen)
  • Auswahl und Berechnung geeigneter Wellenleiter
  • Simulation der Leiter mittels LTspice
  • Terminierungsmöglichkeiten für Wellenleiter
  • Bestimmung und Ausgleich von unterschiedlichen Signallaufzeiten
  • Routing von DDR(2/3)-Speicherbussen und differentiellen seriellen Bussen
  • Beurteilung der Signalintegrität an bestückten Platinen
  • Praktische Einheiten
  • Berechnung von Wellenleitern
  • Analyse von Signallaufzeiten
  • Simulation von Wellenleitern mit LTspice

Teilnahmegebühr (inkl. MwSt.): 415,- Euro (inkl. Handout und Verpflegung)

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FPGA für Einsteiger (2 Tage)


FPGAs sind das Mittel der Wahl, wenn große Datenmengen schnell verarbeitet werden sollen, oder auf Ereignisse wie Messwerte schnell und in einer klar definierten Zeit reagiert werden muss. CPUs und Mikrocontroller stoßen hier oft an Grenzen. Bei der Verwendung von FPGAs gilt es aber einige Punkte zu beachten, da FPGAs keine Software ausführen, sondern die Datenverarbeitung in einer Hardware-Beschreibungssprache (HDL) formuliert werden muss. Verglichen mit Softwareentwicklung ist hier eine ganz andere Denkweise nötig. Im Workshop werden die Grundlagen für das "Denken" und implementieren in VHDL vermittelt. Auch gängige Probleme und Fallstricke werden erläutert. Auch bei Schaltplan und Layout gilt es einige Dinge zu beachten um ein brauchbares FPGA-Design zu erhalten. Auch die Besonderheiten bei der Beschaltung werden erläutert. Im Workshop kommen Xilinx-FPGAs zum Einsatz.

  • Aufbau und Funktionsweise von FPGAs
  • Abgrenzung zu Mikrocontrollern
  • Wann und wofür verwendet man FPGAs?
  • Übersicht verfügbare FPGAs und fertige Entwicklungsboards/Module
  • Beschaltung von FPGAs (Konfiguration, Takte, IOs, Spannungsversorgung)
  • FPGA-Entwicklung
  • Einführung VHDL und Xilinx ISE/Vivado
  • Unterschied Hardware-Beschreibungssprache vs. Software
  • Signale, Register und Prozesse
  • Taktung und Zuweisung von IOs
  • Modulare Designs
  • Simulation und Synthese
  • Nutzung von Hard-IP und IP-cores
  • Gängige Fallstricke wie asynchrone Signale und unterschiedliche Taktdomänen
  • Praktische Einheiten
  • Arbeiten mit Xilinx ISE/Vivado (Simulation, Synthese)
  • Arbeiten mit einem realen FPGA-Board
  • Entwickeln eines Moduls in VHDL
  • Modulares Design mit mehreren Modulen
  • Einbindung von Hard-IP und IP-cores

Teilnahmegebühr (inkl. MwSt.): 795,- Euro (inkl. Handout und Verpflegung)

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Warenwirtschaft für Innovative:



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